Corona-Coaching

Die Corona-Pandemie hat das Leben nahezu aller Menschen auf der Erde verändert. Dabei unterscheiden sich der Schweregrad der Auswirkungen und die Distanz dazu auf vielerlei Ebenen. Ob direkt oder indirekt Betroffene, ob mehr oder minder schwere Veränderungen, gleich bleibt uns allen der globale Aufruhr. Und dieser Aufruhr kann uns Kraft kosten, kann Stress hervorrufen und uns aus der Bahn werfen –auch ohne eigene Infektion.

Aktuell steigen die Corona-Infektionszahlen wieder stark an. Auch für Führungskräfte und Manager bringt diese Pandemie psychische Folgen mit sich: Schlafstörungen, Isolation, Ängste und Erschöpfungssymptome sind nur einige von ihnen.

Wie ist der Umgang mit „Schwäche“ und psychischen Erkrankungen in der Wirtschaftswelt? Hat das Thema dort keinen Platz?

Führungskräfte und Manager präsentieren sich gerne als unermüdlich und stark. Die eigene Verletzbarkeit hat im Business-Kontext wenig Raum, zu groß die Angst vor Ausgrenzung und Stigmatisierung. Psychische Erkrankungen sind gerade unter Führungskräften ein Tabuthema, die Befürchtung besteht, dass mit der Offenlegung, die eigene Führungskompetenz infrage gestellt werden könnte.

Welches sind die Risikogruppen für coronabedingte Erkrankungen?

1. Sämtliche Leitungsebenen in Firmen und Verwaltungen sind potenziell gefährdet, Geschäftsführer und Vorstände wie auch Bereichs-, Gruppen- und Teamleiter. Ursächlich dafür sind lange Arbeitszeiten, hohe Arbeitsintensität und daraus resultierende Konflikte auch zwischen Beruf und Privatleben. Damit steigt das Risiko für stressassoziierte Erkrankungen, wie Burnout, Depressionen, Angsterkrankungen und psychosomatische Beschwerden.

2. Auch der Privatbereich und das Familienleben der Menschen ist nach einem aktuellen Artikel im Deutschen Ärzteblatt vom 23. Oktober 2020 stark betroffen. Der Artikel berichtet über massive psychische Folgestörungen der "Covid-19-Pandemie" (Corona).  Laut Ärzteblatt zählen zu diesen Folgen nicht nur die steigende Depressivität bei den zwangsisolierten älteren Patienten, sondern auch Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS), Angsterkrankungen und Stressfolgen bei nahen Angehörigen der erkrankten und isolierten Menschen.

3. Die psychische Gesundheit von Jugendlichen und Heranwachsenden hat sich während der Pandemie deutlich verschlechtert. Sie mussten wegen des "Lockdowns" monatelange Schließungen von Schulen, Kitas, Spielplätzen und Sportvereinen hinnehmen. Dadurch stieg das Risiko für Hyperaktivität, emotionale Probleme und Verhaltensstörungen von 28 auf 31 Prozent. Ein Drittel der Kinder fühlte sich gestresst, viele waren traurig.

4. Frauen mit kleinen Kindern und Schwangere waren stärker besorgt und verängstigt. Auch waren die Frauen durch Schul- und Kindergartenschließungen stärker belastet, weil sie viel mehr Zeit mit den Kindern verbringen als die Väter.

5. Insbesondere Ärzte und Pflegepersonal sind weit überdurchschnittlich belastet. Einerseits sind sie einem höherem Infektionsrisiko ausgesetzt, andererseits müssen sie bei Schwerkranken ständig abwägen zwischen Behandlungsnotwendigkeit und verfügbaren Ressourcen. Stress und Schuldgefühle können laut einer britischen Untersuchung zu psychischen Störungen und Suizidalität führen.

Mit Achtsamkeit und rechtzeitigen Gegenmaßnahmen gegen coronabedingte berufliche Erschöpfung und coronabedingte psychische Erkrankungen

Mein Coaching kann Sie durch diese schwierige Zeit bringen, indem Sie herausfinden, was Ihnen die meiste Energie raubt und welche negativen Einflüsse Ihren Alltag erschweren. Gemeinsam finden wir dann einen Weg, um Sie wieder mit Ihren Ressourcen, Ihrem Mut und Ihrer Zuversicht in Verbindung zu bringen.

Zusammenfassend empfiehlt sich zur Gesunderhaltung und Prävention coronabedingter psychischer Störungen  laut Ärzteblatt einerseits der Erhalt sozialer Beziehungen, auch über moderne technische Kommunikationsmöglichkeiten. Zum anderen ist es wichtig, sich rechtzeitig Unterstützungsangebote für Stressmanagement, zur Förderung der Selbstwirksamkeit und zur Schulung der Entspannungsfähigkeit zu suchen.